7. Juni 2011

Straßenfest in München

Diesmal ein ganz anderes Thema......
Bei wunderschönem Wetter war ich mit Freunden am Sonntag auf dem Schwabinger Straßenfest. Verabredet waren wir schnell und ich habe einfach mal meine kleine Knipse mitgenommen und will euch mal ein paar Eindrücke in meinem Bildern präsentieren.
Essen, Trinken, Biergärten auf der Straße, Verkaufsstände mit allerlei Krimskrams, Tänze, Straßenmusiker und viel Musik, Kinderschminken, Friseure und Stepvorführungen....alles war da und die Meile war lang - von der Münchner Freiheit bis zum Odeonsplatz. Gegen Abend wurde es so richtig voll und die Gerüche vermengten sich mit der Schwüle des Tages....


Das Münchner Siegestor

Das Essen und ein gutes Bier dazu schmeckt ...

Live und Evergreens ....Klasse !

frischer Obstsalat gefällig ????

selbst angefertigter Schmuck ....

für jeden Geschmack einen passenden Hut

Will jemand gebrannte Mandeln ?

Fastfood gab's auch ......

da geh ich schon lieber zu Holzkohlengrill, wenns auch raucht....

etwas Süsses ....kalorienreich !

.....wenn die Füsse schmerzen...eine Rikscha gefällig ?

Straßenmusiker

Leibesübungen am Rhönrad

99 Luftballons mit Wurfspielen

Legoland

Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf  lassen

Kinder halten still, bis sie ....

.....so süss aussehen !

 alle Farben, alle Längen...die Auswahl fällt schwer

ein Miniflohmarkt eines einsamen Künstlers....

jedoch sehr witzig !

Bilder für jeden Geschmack

Neue Frisur gefällig - ein paar Locken..

steppende hübsche Mädchen !

Frisch gepresste Säfte - das war's jetzt. - reine Vitamine !

Dieser senegalische Stand zog mich besonders an

das scheint ein Fabelwesen zu sein ????

ein wunderschöner Stuhl, den ich auch aus Kenia kenne .....

Gesundheitskissen mit allen möglichen Füllungen

gute Nachtkissen....so richtig kuschelig !!!

So, nun taten uns die Füsse weh und wir genehmigten uns noch eine ausgiebige "gute Brotzeit" mit einem kühlen Bier und dann gings wieder nach Hause. Es war ein schöner Nachmittag und ihr durftet ein bißchen teilhaben. Vielleicht hat's euch gefallen ........

Liebe Grüsse - eure Christa
So long .....

27. Mai 2011

Die Regensafari ins Intrepid Camp


Jambo oder jetzt wieder Hallo ......


Ich bin nun schon wieder einige Wochen in Deutschland. Ich habe meine Fotos bearbeitet, gesichtet und ein paar will ich euch gerne zeigen. In einem vorherigen Post habe ich euch das Intrepid Camp in der Maasai Mara  und eine kleine Vorabgeschichte einer Hippofamilie vorgestellt. Und genau in dieses Intrepid, da sind meine italienische Freundin Anna Maria und ich dieses Mal vom Diani Beach aus hingeflogen. Anna Maria kannte dieses Camp noch nicht, doch ich war schon einige Male da, ich mag es sehr gerne - liegt es doch so zentral am Talek River mitten im Nationalpark.

3 Tage Safari vom 18.März bis 20.März.2011 lagen vor uns und wir haben uns so richtig gefreut darauf.
Der Abflug vom Diani Airstrip ging pünktlich vonstatten und Dank meinem Freund David, der mich immer freudigst begrüßt, wenn ich in die Mara fliege, sind wir schnell in der Blue Sky Maschine gewesen und in knapp zwei Stunden landeten wir am Olkiombo Airstrip.

 Das Bild von David ist von vor 2 Jahren, da wurde der Airstrip toll asphaltiert

Dennis, mein eigentlich gewollter Guide des Intrepids, war leider besetzt. Er hatte eine 6 köpfige englische Ladygruppe als Gäste, doch die Begrüßung am Flughafen mit ihm war sehr herzlich. Sein Kommentar: "you are here again".
Die Begrüßung im Camp war herzlich, es war schnell eingecheckt und wir bekamen Tent 10 zugewiesen direkt mit Blick von der Terasse aus auf den Talek River. Ausgepackt und schon gings zum Lunch. Die Tische waren eingedeckt auf der großen Terasse. Gerade als wir mit der Suppe fertig waren, fing es an zu regnen. Schnell wurden unsere Gedecke ins überdachte Restaurant gebracht und trocken beendeten wir unser 1. Mittagessen. Doch die Blicke gingen immer wieder zum Himmel, die schwarzen Wolken wurden nicht weniger, im Gegenteil   :o(((   schwarze Wolken überall ..........

Die Zeit bis zum Nachmittag Game Drive nutzte ich um Anna Maria das Camp ein bißchen näher zu zeigen.
Wir bekamen einen sehr netten Guide, der sehr redselig war und uns alles erklären wollte. Der wußte nicht, wie safarierfahren wir doch eigentlich schon waren. Leider war das Wetter diese 3 Tage sehr wechselhaft, kurze vielleicht einstündige Stunden jedoch ohne Sonne, aber regenfrei. Dann wieder kurze Schauer, die bei der Tiersichtung sehr unangenehm waren. Unsere Fleecejacken waren großen Prüfungen ausgesetzt und mein rechter Ärmel und Anna Maria linker Ärmel waren richtig durchnäßt.
Aber was half es, keiner konnte etwas für das Wetter und so mußten wir uns mit einer geringeren Menge an Fotos und Fotoqualität zufrieden geben.


Das erste Game drive war noch trocken und wir haben eine wunderbare Giraffenmama mit ihrem Jungen getroffen und sie hatte ihr Junges dabei. Ein weiteres Giraffenbaby war in ihrer Nähe und unser Guide erklärte uns, daß die andere Mama beim Futtersuchen und Fressen war und sie inzwischen auf das fremde Giraffenkind aufpassen mußte. Ein richtiges Jobsharing mitten in der Masai Mara




aufstehen will auch gelernt sein .....

 na, geht doch .....

 Morgenwäsche ....

synchron putzen .....


Giraffen sind wunderbare Tiere und wenn man so sieht, wie die Mütter mit ihrem Nachwuchs umgehen ist das einfach nur schön. Alf, ein Freund von mir, hatte das Glück die Geburt dieses Giraffenmädchens live zu erleben. Wir waren froh zu sehen, daß es dem Nachwuchs so gut ging. Wir hielten uns lange bei den Giraffen auf ,weil wir uns von diesen wunderbaren Bildern nicht losreißen konnten.

Alf hat mir netterweise vor ein paar Tagen zwei Bilder seiner Safari zur Verfügung gestellt, die ich euch hier zeigen will, danke für die Bilder !

 Das Baby kommt auf die Welt .......

Das Giraffenbaby ist auf dieser schönen Maasai Mara Welt ......


Weiter gings und wir überquerten den Talek River um weiter Ausschau zu halten. Wir trafen eine Löwengruppe mit 3 wunderschönen Löwen, die jedoch faul und schlafend herumlagen.

Der Talek River war noch zu überqueren, was die nächsten zwei Tage durch den nächtlichen Regen nicht mehr möglich war


 tief und fest schliefen sie und einer hat dann noch noch gegääääähnt ...


 ein kleine Pantherschildkröte lief uns auch noch über den Weg


Und nun fuhren wir dem Olek River entlang und die im vorherigen Post beschriebenen kleine Hippofamilie trafen wir dort an.


Auf einem Felsen lagen 2 dicke, große und vollgefressene Krokodile, die nach Luft hächelten ...


ein kleiner Kingfisher war in einem Busch, doch sehr weit weg......


Kurz kam die Sonne wieder hinten den dicken Wolken heraus und man konnte sehen, wie grün die Mara ist..


Jetzt ging das Nachmittags Game Drive zu Ende und es ging wieder Richtung Camp. Kaum im Camp angekommen fing es schon wieder an zu regnen. Also schnell zum Tent, duschen und sich umziehen und fertig machen fürs Dinner. Was entdeckten wir auf unserem Sideboard im Tent ? Das Management hatte mir wieder eine Flasche Wein und 2 Gläser mit einem sehr netten Brief als Repeater ins Tent gestellt.....



Na, für die nötige Bettschwere von uns beiden war ja mal wieder gesorgt ....leider war dieser Tropfen nicht so gut, wie der aus dem Governors Camp. Aber alleine die Geste das Camps war sehr aufmerkam und ich habe mich sehr gefreut darüber. Nach dem Dinner, das wir nur unter dem Regenschirm erreichten gingen wir gleich zum Schlafen ins Tent und haben uns vor dem Zelt ein Gläschen genehmigt. Wir fielen ins warme Bett mit der Wärmflasche und der Regen schien nicht aufzuhören. 
Ich will euch mal zwei Bilder zeigen, wie der Talek River bei unserer Ankunft aussah und zum Vergleich der Talek River bei unserer Abreise. Alleine da könnt ihr schon sehen, was an Regen herunterkam.

Vorher sah man die Sandbänke.......

....und nachher hatte der Talek River sogar eine Strömung ! Ein Hippo hat sich sogar an den Flußrand verzogen, weil ihm die Strömung scheinbar zu stark war.......

Nach einer durchregneten Nacht und einem kühlen Early Morning Breakfast vor dem Tent, wenigstens der heiße Tee tat gut - gings zum morgentlichen Game Drive. Es war kalt und die Sachen, die wir anhatten klamm, sie sind nachts auch nicht trockener geworden, doch wir sind gespannt was uns erwartete. Die im Auto vorhandenen Masai Blankets hielten die Kälte im offenen Landcruiser ein wenig in Grenzen.
Die Fahrt begann wenigsten ohne Regen und unser Guide suchte nach Olive mit ihren Jungen. Außer ein paar Fußspuren haben wir nichts gefunden. Leider zeigte sich keine Sonne, der Himmel war grau und voller Wolken und wir Fotografen brauchen sie halt um gute Fotos zu machen. Irgendwie hatte sich der Wettergott gegen uns gestellt. Machen wir das beste daraus ........

Wir trafen auf Hyänen, eine Mutter mit ihrem schon relativ großem Jungtier und noch ein Einzeltier. Das Jungtier wollte unbedingt trinken und zwang seine Mutter sich hinzulegen und den Hunger zu stillen




Die berüchtigtigten 3 Geardenbrüder, Söhne von der berühmten Gepardin Honey....

Sie schienen hungrig zu sein und waren auf der Suche nach Beute ....doch weit und breit nichts zu sehen !
So trotteten sie auf einen Hügel zu, markierten ihr Revier und hielten Ausschau ...






So sieht einer der 3 aus, wenn es regnet. Die haben das Wetter auch nicht so gerne ....

Und es ging weiter und das Frühstück im Camp wartete und wir freuten uns auf warme Getränke und frische Brötchen mit Marmelade, Honig, Obst und Spiegeleier. Die Zeit bis zum nächsten Game Drive verbrachten wir im Tent und wir sichteten unsere magere Ausbeute an guten Fotos. Der Himmel wurde ein bißchen heller und das war ein gutes Zeichen. 
Also weiter ging es. Wir trafen einen einsamen Löwen, der eine bemerkenswerte hellle Mähne hatte. Weit und breit kein Rudel, zu dem er zu gehören schien 


Er schaute irgendwie recht traurig drein, war es wegen dem schlechten Wetter oder weil er alleine war ..?


Das Hippo schaute uns ganz verwundert an und dachte sich wohl, was machen die bei diesem Wetter in den Plains ?


Ein paar Büffel liefen uns auch noch über den Weg. Eigentlich war die Tierdichte, obwohl wir mitten in der Mara sehr gering. Lag es am Wetter oder was war schuld? Irgendwie stand diese Safari unter keinem guten Stern. Aber wie heißt es in Safarikreisen, jede ist anders und kein Wunschkonzert......



genug zu trinken gab es auf alle Fälle !

Zum Lunch gings zurück und es regnete schon wieder und wir wurden von unserem Guide vor der Hängebrücke ausgesetzt und über die "Wackelbrücke" gings sofort ins Restaurant. Das Lunch war gut, Self Service und ein Tusker baridi hat das ganze abgerundet. Dann gingen wir ins Tent und das Zigarettchen vor dem Tent tat gut. Eine kleine Ruhepause auf dem Bett und den Wecker gestellt, nicht daß wir zum spät zum Nachmittags Game Drive kommen würden.
Neue Gäste sind angekommen und wir bekamen in unseren Landcruiser eine englische Lady und ihre Tochter, die unentweg quasselten. Wie gut, daß wir die letzten Fahrten allein waren. Wieder war unser Guide auf der Suche nach Olive und ihren Jungen. Doch wieder verlief die Suche im Sande. Man merkte wie groß sein Ehrgeiz war uns die Leopardin zeigen zu wollen ....... nach der ergebnislosen Suche trafen wir auf eine Löwengruppe ......

Nur die Spuren von Olive konnten wir am Weg entdecken ...





Die Löwin hatte ein schlimmes Auge, schien aber sonst gesund zu sein




Weiter gings auf der Suche und es lief uns eine Straußenmama über den Weg mit 9 Jungen, die sie immer gut im Zaum halten mußte, die hatte ordentlich zu tun !


Ein kleines Dik-Dik blieb stehen und ließ sich fotografieren ohne wegzulaufen.....


Auf unserer weiteren Fahrt sind wir dann an einem meiner Lieblingobjekte, die Bäume der Mara, vorbeigekommen und den will ich euch nicht vorenthalten.

Ein wunderschönen Baum, so grün und ein Eldorado für alle fliegende Tiere......

Schön langsam war es Zeit wieder ins Camp zurückzufahren. Die Tiere haben sich auch weitgehend zurückgezogen und ich fühlte mich, dank der englischen Lady, auch wieder froh etwas Ruhe zu haben. Ich fühlte mich auch so traurig wie diese Störche auf diesem Baum. Wo war die Sonne, die ich so gerne habe?


Zurück im Camp zogen wir die klammen Klamotten aus und ich fühlte mich irgendwie nicht so, wie es sein sollte und ich bestellte mir bei der Rezeption einen heißen Tee mit ein paar Muffins und wollte nicht zum Dinner gehen. Ich hatte absolut keinen Appetit und meine mitgenommenen Tempotaschentücher wurden immer weniger. Ich glaube, ich war ein bißchen erkältet. Anna Maria ging alleine zum Abendessen und dann saßen wir noch vor dem Tent warm eingepackt in die Decken des Tents und tranken den Rest unseres Weines. Der Regen hatte noch nicht aufgehört und so gings flugs in warme Bett. Morgen war der letzte Tag und wir hofften, daß es nur besser werden konnte. Mit diesem Gedanken sagten wir uns beide "lala salama"

Beim Aufstehen am nächsten Morgen hatte es wenigstens aufgehört zu regnen und das ließ uns hoffen. Schnell den Early Morning Tea mit den paar Sweety Cakes verspeist, den Rucksack geschultert und los gings. Die Akkus waren geladen und es schien schöner zu werden. Auf dieser Safari konnte ich nicht ein einziges Bild von einem Sonnenaufgang machen und das in der Maasai Mara :o((((

Die Morgenpirsch des letzten Tages begann unser Guide wieder mit der Suche nach der Leopardin Olive und ihren zwei Jungen. Wir fuhren durch dichtes Gestrüpp, Schleichwege und auf der normalen Road, aber vergeblich. Sie blieb für uns verborgen. Ich hatte allerdings schon einmal das große Glück, ihr zu gegegnen. Ein früherer Post beschreibt meine Begegnung mit diesem wundervollen Tier. Ansonsten war die Frühpirsch nicht so tiereich - ein paar Zebras und jede Menge Impalas

 

Wir gelangten wieder im Camp an, ein wenig enttäuscht, aber dafür erwartete uns ein wundervolles Frühstück. Nach dem Frühstück auschecken und unsere netter Roomboy brachte die Reisetaschen zur Rezeption. Die Rechnung war schnell bezahlt und schon begann die letzte Pirschfahrt. Der Himmel klarte immer schneller auf und die so vermißte Sonne zeigte sich. Und was für ein Glück, wir begegneten auf dieser Fahrt meinen geliebten Elefanten und konnten so doch noch einen versöhnlichen Abschluß der Safari hoffen. Eine kleinere Elefantenherde mit ein paar Jungtieren 



Milchbar und Wasserloch !




 Und schon trottete diese Herde weiter .... und wir fanden die nächsten Elefanten 







Diese Elefantenkuh wurde von wahnsinnig vielen Fliegen bedrängt......


Die Fahrt ging dann weiter und wir trafen auf eine Gepardenmam mit ihren vier sehr gesprächigen Jungtieren.
Was sich die wohl alles zu erzählen hatten???


Dieses nette Video war der Abschluß unseres Game Drives. Unser Guide mahnte uns zur Eile, da wir noch zum Lunch gehen mußten und um 13:00 zum Airstrip Olkiombo fahren sollten, Es ging jetzt alles schnell, schnell und als letzter Jeep fuhren wir zwei mit den Piloten zum kleinen Flugplatz und zurück gings an die Küste.

So liebe Freunde, das war mein kleines Tagebuch von unserer Safari in die Mara, die leider nicht so war, wie wir sie uns bei unserem Abflug vorgestellt hatten. 
Die nächste wird kommen und sie wird wieder anders sein :o)))


KWAHERI 

Liebe Grüsse - eure Christa
So long .....