19. April 2011

Umzug der Hippofamilie ...

Heute will ich euch mal eine kleine Tiergeschichte erzählen, die wir am Olek River erlebten. Ich fand sie rührend und eigentlich doch so menschlich. Leider war das Wetter nicht so besonders, keine Sonne - aber wenigstens mal eine Stunde ohne Regen und daher ist die Bildqualität nicht so gut........


Also die Geschichte war so.....
Herr Hippo wollte zu den anderen Artgenossen auf die andere Seite wegen der Kommunikation......
Im Olek River war aber eine Felsenplatte, die es zu überwinden galt. Also ist "er" mal ganz gemächlich rübergetrottet und dann kam Frau Hippo und deren Kind hinterher und schon war man nicht mehr allein.....








 Herr Hippo schaut interessiert zu und die Familie ist wieder vereint....

Mal sehen, wie euch diese Geschichte gefällt ...so etwas kann man auch auf einer feuchten Safari erleben !

Liebe Grüsse - eure Christa
So long ....





16. April 2011

Das Mara Intrepid Camp

Jambo,
wie ihr wißt war ich wieder einige Wochen in Kenya und daher auch keine Posts, aber heute will ich versuchen, euch einmal das Intrepid Camp ein bißchen vorzustellen - auch mit ein paar Bildern.


Ich habe dieses Camp, jetzt schon einige Male besucht und es gehört zu einem meiner Lieblings Camps und es hat diese unverwechselbare Hängebrücke


Damit ihr eine Vorstellung von diesem Camp bekommt - hier eine kleine bebilderte Beschreibung

Von der Safari berichte ich ein bißchen später ....


DAS MARA INTREPID


Das Camp liegt direkt am Talek River und man kann von einigen Tents direkt zum Fluß sehen und am Abend noch die Geräusche der Mara hören. Ab und zu, ertönt ein Grunzen eines Hippos und die Vögel schlafen scheinbar nie in der Mara.
Leider hatte der Fluß in diesem Jahr (2008) wegen des fehlenden Regens einen sehr geringen Wasserstand.
Das Camp besitzt insgesamt 30 sehr schöne und komfortable Zelte, die sich in die naturbelassene Umgebung vollkommen harmonisch einfügen


Einige sind mit einer großen Veranda sowie Blick auf den Fluss ausgestattet. Tip Zelt 1 - 12 verlangen beim Einchecken, die liegen direkt am Fluß und haben eine schöne Sicht auf den Talek River.


Die Badezimmer sind sehr modern. Neben zwei separaten Waschbecken gibt es noch - jeweils mit einer Türe abgetrennt - ein WC und eine geräumige Dusche.




Die Zelte sind mit einem Holzfußboden ausgestattet, mit zwei schönen, bequemen Betten mit Moskitonetzen, einem Kleiderschrank sowie einem Schminktisch mit Steckdosen und einem kleinen Schreibtisch.
Strom steht ca.18 Stunden zur Verfügung und somit kann man seine ganzen Akkus laden.


Es ist ein schöner Start in einen wunderbaren Tag, wenn man vor der Frühpirsch auf seiner Veranda sitzt, dem Gezwitscher der Vögel und den Geräuschen des aufbrechenden Morgens lauscht und wartet bis der Roomboy das kleine Morningbreakfast bringt. Eine Tasse heißen Kaffee oder Tee, dazu gibt es noch ein kleines "Stückchen Süsses" und ein erstes Zigarettchen.


Während der Pausen zwischen den Game Drives lädt ein wunderbarer Park zu Träumen und Ausruhen ein


oder man geniesst die Mittagspause vor seinem Zelt mit einem Blick auf den Talek River


Das große Camp verfügt über ein luftiges Hauptrestaurant - mit recht vertraulichen Buschbabies, die zum Abends pünktlich zum Dinner erscheinen und Brot wollen - und einen schönen Vorplatz im Freien, wo bei schönem Wetter das Frühstück und das Mittagessen eingedeckt wird.




Frühstück und Mittagessen werden in Buffetform gereicht. Das Dinner als mehrgängiges, sehr umfangreiches Menü serviert. Das Essen war immer ausgezeichnet, ebenso natürlich der Service des zuvorkommenden und freundlichem Personals.


Ein schön eingedeckter Tisch zu jeder Mahlzeit lädt ein zum guten Essen.....


Es gibt einen schönen Pool, wenn man sich in den Pausen zwischen den Game Drives mal schnell abkühlen und relaxen will - d.h. ein kleines Nickerchen machen will, weil das Essen so gut war....



Natürlich ist auch eine kleine, sehr gute Boutique vorort, in der man die eine oder andere Kleinigkeit finden kann und das zu sehr normalen Preisen.


Den Sundowner kann man auf der Terasse des Camps (Bild kommt weiter unten) oder aber auch auf dem schönen Aussichtstower des Camps genießen.


Nach dem vorzüglichen Dinner haben wir es noch immer sehr genossen einen kleinen "lala salama" Drink am Lagerfeuer zu nehmen.



Es besteht die Möglichkeit nach Absprache ein Lunchpaket anstelle des Breakfasts zu bekommen und das kann auf dem Game Drive eingenommen werden. Eine passende und sichere Stelle sucht der ausgebildete Guide und es macht einen Höllenspaß am Mara River neben grunzenden Hippos gut zu frühstücken.Natur pur!


Besonderes Kennzeichen für das Intrepid ist die Hängebrücke, von der aus man sofort auf der anderen Seite in den bereitstehenden Landcruiser einsteigen kann. Sie wackelt zwar ein bißchen beim Überqueren, aber es macht Spaß !



Und diese schöne Terasse lädt tagsüber zum Träumen und relaxen ein und ist eine Smoking Zone - oder nicht ???


Ich kann das Camp für meine Person uneingeschränkt empfehlen für einen Besuch - war ich doch schon einige Male dort.

Es ist ein Camp der gehobenen Klasse, verfügt jedoch über eine schöne und vor allem sehr gemütliche Atmosphäre, das wirkliches Safari-Feeling aufkommen lässt und dieses Camp gehört zu meinen Favoriten, weil einfach alles stimmt.


Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck vermitteln und vielleicht einen Anstoß geben für kommende Safariplanungen  und auf dem Bierdeckel sind alle wichtigen Daten .....





Bye, Bye, Intrepid - Maasai Mara und mein Traumland Kenya ....


Liebe Grüsse -  eure Christa
So long ......

22. Januar 2011

Governors Camp...Teil 5

Der 3.Tag ist angebrochen und zugleich leider auch der letzte.....
Alles schöne hat leider auch ein Ende und unsere lustige Safari beginnt noch einmal morgens um 6:30 pünktlich und heute sind wir wieder allein, weil unser Walter mit seiner Gerda ein Masaidorf besichtigen wollen. Da gab es nach der Pirschfahrt gestern abend noch eine Diskussion, nachdem wir erklärten, wir wollen zu den Tieren, weil Masaidörfer kennen wir schon. Solomon hat es gemanagt, daß die "Waaaaahnsinns" in einem eigenen Jeeps die Masais beglückten.


Die da im Heißluftballon saßen mußten noch früher aufstehen....

Los gings und ich bat Solomon nochmal kurz zu den Elefantengebeinen zu fahren, die ich gestern nicht mehr fotografiert hatte. Ich finde Elefanten immer so toll, wenn sie die Gebeine eines ihrer Artgenossen finden und trauern. Dieser Elefant starb eines natürlich Todes in hohem Alter.


Man sieht hier schön das Gebiß und die  Einbuchtung, wo einmal die Stoßzähne saßen. Schnell entwischte ein kleiner Schakal unter dem Elefantenschädel, der den als Schatten nutzte.

Solomon sagte plötzlich, während ich noch immer fotografierte zu mir, "Christa did you smell something", ich wußte nicht was er meinte und siehe da, keine 100 meter weiter waren wieder unsere 2 Gepardinen, die wir gestern nur schlafend angetroffen haben. Sie waren wach und so konnten wir wunderschöne Bilder der beiden machen. Ich bin immer noch fest überzeugt, daß es Shaba und ihr Junges war.

Mama Duma hat uns entdeckt .... ließ sich aber nicht stören, weil wir das einzige Auto weit und breit waren


und weiter gings zum nächsten Gebüsch- ein bißchen Deckung muß ja sein !



ist sie oder er nicht einfach nur süss ???

Das Junge drängte auf weiter gehen auf den nächsten Hügel. Wir folgten in gebührendem Abstand





es ging von Hügel zu Hügel und von Gebüsch zu Gebüsch

  




Bye, bye Cheetahs, wir müssen weiter und ihr müßt nach Futter suchen...

Es sollte kein Ende nehmen mit den schönen Tiersichtungen, 2 Schakale liefen uns über den Weg und blieben stehen und hatten so gar keine Scheu vor uns





Weiter ging es zu einer Löwengruppe, die noch immer wie Katzen das so machen, schliefen



Der Löwe hatte viel Zecken oder auch Fliegen am Bauch, genau weiß ich es nicht und aussteigen und nachsehen wollte ich auch nicht *ggg*



Ich glaube, ich schlafe weiter ....


und weiter gings vom schlafenden Löwenrudel zu noch anderen Tieren...

Kaffernhornrabe

Raubadler

Gaukler

Die letzten Gnus in der Mara


Bei der Hitze macht es den Büffeln Spaß zu baden.......


Lange hatten wir nicht mehr Zeit und dann war die Morgenpirschfahrt zu Ende und  es ging wieder zurück ins Camp, Taschen packen auschecken und leider wieder zur Küste fliegen. Doch ein kleines Erlebnis hatten wir noch, ein einsames Hippo trottete Richtung zu einem Tümpel, da der Hunger an Land scheinbar gestillt war


Im Tümpel waren schon einige Artgenossen und sie ließen nicht zu, daß das Hippo ins Wasser gehen konnte. Ungläubig und ganz verwundert kehrte das Hippo wieder um und trottete davon.... also ehrlich gesagt, es war schon eine schlimme Brühe, die sie da verteidigten ....





Jetzt mußten wir uns beeilen, weil wir waren weit weg vom Camp und die Zeit drängte. Ein kleines Abschiedsfoto mit unserem Guide Solomon und noch ein abschließendes Schwätzchen, wann ich denn wiederkommen würde und dann nur noch Mittagessen und schon gings zum Olkiombo Airstrip und wir flogen wieder ab. Ich kümmerte mich um den Flieger, denn drei Flieger standen zur Auswahl und auf welcher Liste wir standen war, wie in Kenia gewohnt, einfach chaotisch ........

Aussteigen, die Safari ist zu Ende ......






Wunderschöne 3 Tage sind zu Ende. Ich danke dir Anna Maria, daß ich so schöne und lustige Tage in deiner Begleitung verleben durfte und ich bin mir sicher, daß es irgendwann eine Wiederholung gibt, vielleicht schon bald !


PS.: Noch eine kleine Safari Anekdote. 
Da Anna Maria alles fotografiert, was ihr vor die Linse kommt, habe ich jetzt auch ein Bild vom Toilettenpapierhalter des Governors Camp, hihihi !!! und dieses schöne Bild, will und kann ich euch nicht vorenthalten......


Jetzt ist es endgültig....



Liebe Grüsse - eure Christa 
So long .....