25. Dezember 2010

3 Tage in der Mara ....

So, heute will ich euch noch ein bißchen teilhaben lassen an den 3 Tagen Safari ins Intrepid.

Der Höhepunkt war natürlich der zweimalige Besuch bei Shingo mir ihren 6 Jungen und die Sichtung des seltenen Spitzmaulnashorns. Davon habe ich in den zwei vorigen posts bereits berichtet.

Doch auch noch viele andere Tiere habe ich während dieser Safari sehen können.
Alle zu zeigen, würde den Rahmen sprengen, doch einige wenige will ich euch nicht vorenthalten.
Auch solche Dinge findet man gelegentlich .......



Es gab noch sehr viele Gnus in der Mara, die sich formierten und wir dachten schon wir könnten noch ein crossing beobachten - aber nein, sie drehten dann alle wieder ab und blieben in der Mara...... verstehe mal einer die Gnu's !




Es gab viele Jungtiere bei den Topis und anderen Tierarten - hier mal ein paar Bilder zu einer Topimutter, die genau kontrollierte, ob auch das richtige Baby an die Milchbar kam .....




Es ist alles in Ordnung, jedoch Vertrauen ist gut, Kontrolle besser !

Noch eine kleine Tiergeschichte eines kleineren Hippos, das scheinbar an einem Gendefekt litt ......aber schnell wieder im Wasser verschwand und sich dort auch sehr wohl fühlte im Kreise ihrer Artgenossen




Er oder Sie hatte eine eigene Badewanne - scheint ein Single zu sein ....

Ein Landgang zum Fressen muß ja auch einmal sein ......

Auch bei den Hyänen gab es Nachwuchs und eine mir alte, bekannte, gemarkte Hyäne traf ich wieder 




Zu einer Begegnung der besonderen Art, eine Pythonschlange, die sich hinter einem Stein versteckte

vorne links auf dem Weg der Kopf der Python, sehr gut getarnt am Wegesrand....

Löwen, Löwinnen, Elanantilopen, Paviane, Thomsongazellen, Zebras, Giraffen waren auch da










Das war's jetzt von dieser Safari - der nächste Post kommt vom Tsavo Ost und bis dahin.......


Liebe Grüsse - eure Christa
So long ....




19. Dezember 2010

Ein Spitzmaulnashorn, eine Ausnahmesichtung !

Jambo ihr Lieben,

gleich noch ein Erlebnis aus der tollen Safari ins Intrepids Camp.
Es ist für einen Safari Reisenden ein besonderes Erlebnis, die berühmten "BIG FIVE" (Büffel, Elefant, Löwe, Leopard und das Nashorn) zu sehen.
Ich hatte das Glück, das bei nur einer Pirschfahrt mit meinem Guide Dennis zu haben.
Wir haben abgesprochen, das Frühstück in Form eines Lunchpakets im Busch einzunehmen und da war dann die 6 stündige Pirschfahrt geradezu geeignet dafür.

Zuerst zeige ich euch meinen supernetten Guide Dennis, damit ihr euch den mal vorstellen könnt und solltet ihr einmal ins Intrepids kommen, dann könnt ihr ja mal nach ihm fragen....

Das ist Dennis aus dem Intrepids......


Jetzt zeige ich euch mal meine "Big five" dieser Safari, die in der Sichtung dieses Spitzmaulnashorns Karanja seinen Höhepunkt fand .......







Leider hat sich der Leopard Kali nur von hinten gezeigt....


na, ist das nicht ein Prachtkerl dieser Karanja

hey und jetzt bin ich müde und möchte bitte weiterschlafen !


Ich weiß, ich habe unwahrscheinliches Glück gehabt, dieses mittlerweile seltene Nashorn zu sehen. Laut unserem Guide Dennis gibt es nur noch sehr wenige, soviel ich weiß 10 Spitzmaulnashörner, die in der Mara leben.

Aber warum sollte ich nicht auch mal Glück haben ? Das war es für heute liebe Freunde.....


Liebe Grüsse - eure Christa
So long .......

Shingo und ihre neue große Familie

Hallo, jambo.....an alle Freunde meines Blogs !

Wie ihr alle sicherlich bemerkt habt, war ich viele, viele Wochen nicht hier und konnte nichts posten, denn 2 Monate Kenia waren angesagt.
Aber jetzt bin ich wieder im kalten, schneereichen Deutschland angekommen und will euch jetzt ein bißchen teilhaben lassen an meinen tollen Erlebnissen in Kenia.
Zuerst eine für mich persönlich ganz tolle Geschichte aus einer meiner Safaris.
Ich bin Mitte Oktober in die Masai Mara mit 3 Freunden ins Intrepid Camp geflogen, das Camp mit der berühmten Hängebrücke über den Talek River.




Ich habe mich vorab bemüht, meinen Guide Dennis, den ich schon von anderen Safaris kannte, zu bekommen und das hat auch geklappt.
Er weiß, daß ich eine große Katzenfreundin bin und so ging die erste Pirschfahrt am Morgen gleich zur Gepardin Shingo mit ihren 6 Jungen. Es war sehr früh am Morgen und leider war der Himmel voll von Wolken und daher auch das Licht nicht so optimal.
Wir sind auch in einer großen Entfernung bei der kleinen Gepardenfamilie gestanden, um sie nicht zu stören in ihrer Eintracht
Trotz allem war es ein Erlebnis, das ich sooo schnell nicht vergessen werde, zumal ich Shakira, die berühmte BBC-Gepardin im Oktober 2008 auch schon mit ihren 3 Jungen beobachten konnte. Auch sie war eine vorbildliche Mutter. Hier ein Bild vom Dezember 2008 nur zur Erinnerung an Shakira und ihre Jungen

Das ist die berühmte BBC-Shakira mit ihren damaligen 3 Mädchen Moja, Mbilli und Tatu


Aber jetzt genug abgelenkt - jetzt ein paar Fotos zur neuen Familie Shingos mit ihren 6 wundervollen, gut genährten Jungen.
Es war ziemlich schwierig die ganze Bande auf ein Foto zu bekommen, denn die Jungen wuselten und spielten pausenlos herum.  Leider war meine Camera nicht so gut, bessere Bilder zu machen - sorry !









Shingo war immer auf der Hut um ihre kleine-große Familie zu schützen


Immer gab es etwas zu entdecken und zu erforschen .....


balgen, spielen, entdecken und lauern war angesagt - eine wahre Freude, das zu beobachten...aber schwer zu fotografieren

Müde vom spielen hat sich diese "Süsse" mal so richtig in Position gelegt - wooooow ! Eine Schönheit !


........und damit es nicht langweilig wurde, hat sich doch eines der Kleinen einem Geschäft gewidmet, das auch sein muß, besonders wenn man so kleine Kugelbäuchlein hat. Sicherlich hat dieses Foto Seltenheitswert.....

....es ist geschafft und immer sind Leute da, die deine Intimsphäre stören, hahaha !

Shingo, die stolze Mama hatte ihre kleine Rasselbande immer im Blick ....


Übrigens beschmust mußte Mami ja auch mal werden ......

Eine kleine Story noch von unserem Aufenthalt bei Shingo und ihren 6 Jungen. Auf der anderen Seite des Weges formierten sich eine ganze Menge Helmperlhühner und sah dem Treiben der jungen Gepardenkinder zu. Plötzlich machten sie sich mit lautem Geschrei bemerkbar und kamen in Kolonne auf die Jungen zu...... Eines der Jungen lief auf die Hühner zu, die da so lärmten und sie flogen mit lautem Geflatter davon. Die Situation war so lustig, daß wir so lachen mußten, daß ich vergaß auf den Auslöser zu drücken. Aber hier sieht man, wie Mama Shingo die herannahenden Helmperlhühner im Blick hatte......


Das war meine Begegnung mit Shingo und ihren 6 Jungen in der Mara in der Nähe des Talek Rivers !

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Ich kann es nicht lassen euch noch ein Foto von dieser tollen Gepardin zu zeigen



Für heute liebe Grüsse - eure Christa
So long .....



26. August 2010

Hyänen - Hyaenidae - Fisi

Heute will ich euch mal die Hyänen im Bild vorstellen. Die Erklärungen zu diesem immer wieder verkanntem Tier findet ihr hier bei  Wikipedia.
Diese Tiere sind schön, aber auch häßlich. Ihr Sozialverhalten ist sehr interessant.....also bitte nachlesen.
































Sie schlafen, sie dösen, sie sind auf der Jagd und jagen anderen Tieren ihre Beute ab. In den Morgenstunden findet man sie aus ihren Bau kriechend und sofort legen sie sich in die ersten Sonnenstrahlen


Hyänen sind schön oder häßlich ???
Das war es mal für heute, bald melde ich mich wieder - es gibt noch so viele schöne Tiere in Kenia !

Liebe Grüsse - eure Christa
So long .....

1. August 2010

Cheetah Saba auf Jagd

 Hallo Freunde,

heute will ich euch erzählen, wie wir die Cheetah Saba und ihr Junges bei einer Jagd beobachten konnten.
In einem früheren Post habe ich euch bereits SABA und ihr Junges vorgestellt.

Wir waren morgens sehr früh aus dem Camp weggefahren und dann im Laufe des Vormittags sahen wir eine Gepardenmutter mit einem Jungen in den Plains von Baum zu Baum und von Hügel zu Hügel streifen.
Man sah deutlich am Körper der Gepardin und ihrem Jungen, daß sie lange nichts gefressen hatten und die Gepardin sah sich immer wieder um. Doch zunächst war keine Beute in Sicht. Unsere Guides haben uns gesagt, sie wird auf Jagd gehen und so verfolgten wir sie in gebührendem Abstand um ihr Unternehmen nicht zu gefährden. Plötzlich sahen wir in einer größeren Entfernung eine kleine Gruppe Thomsongazellen.
Alle warteten gespannt, was sich ereignen sollte. Da unsere 11 köpfige Wildlife Safarigruppe unter Leitung eines Wildlife-Photographen aus fast nur Photographen mit Spiegelreflexkameras mit riesigen Objektiven ausgestattet war, habe ich mich mit meiner kleinen Bridgekamera  nur aufs zusehen der Jagd beschränkt, da eine Verfolgung mit so einer Kamara im Mitziehverfahren nicht möglich ist und ich das auch nicht kann.
Die Gepardin setzte zum Sprint an und dann ging alles sehr schnell und die Gepardin hatte eine junge Thomsongazelle gerissen. Das Junge hat in gebührendem Abstand gewartet, zugesehen wie die Mutter jagte. Erst als sich die Mutter genau in den Schatten des neben mir stehenden Landcruisers mit ihrem Riß niederließ und sich von der Anstrengung in der sengenden Sonne erholte, gesellte sich das Junge wieder zur Mama




Die Cheetahs fielen hungrig über die Beute her. Saba lies zuerst das Kleine fressen und beobachtete immer die Gegend bis sich auch sie an der Beute erfreute.
 

 



Unser Guide "Crazy Josef" setzt dann ganz vorsichtig den Wagen zurück und so hatte ich volle Sicht auf die beiden und es war ein unbeschreibliches Gefühl diese beiden wunderschönen Tiere zu beobachten








Das ganze sieht dann noch etwas schöner aus, wenn man es in bewegten Bildern sieht, hier ein kleines von mir gedrehtes Video



Zum Schluß dieser Mahlzeit, auch wenn sie sehr klein war,  wird noch geputzt!
 
 
Ich war schon auf vielen Safaris unterwegs, aber noch nie hatte ich das Glück, so eine Jagd und die anschließende hautnahe Futteraufnahme zu beobachten. Es war ein wunderbares Erlebnis und ich kann es immer wieder abrufen und ich würde mich freuen Saba und ihr Junges bald wieder in der Mara zu sehen.

Liebe Grüsse eure Christa
So long......